Mastering

Schwerpunkte

Die Mastering-Branche steckt zur Zeit mitten in einem Paradigmenwechsel. Bis vor kurzem hieß es noch, dass alles so laut wie möglich klingen muss, um ja die Konkurrenz zu übertrumpfen. Dies war allerdings weder im Sinne der Mastering-Tontechniker noch im Sinne der Verbraucher und vor ein paar Jahren war es dann so weit, dass sich einige zur Wehr gesetzt haben: Verbraucher, wie zum Beispiel an die 16.000 Metallica-Fans, die das für das Album Death Magnetic eine Petition unterschrieben, dass es neu gemastert werden soll, weil der Klang unerträglich für sie war, Tontechniker, die sich Gedanken darüber machten, wie eine Lautheitsnorm aussehen könnte, die optimalen Klanggenuss bietet.

Auch wenn der pumpende Effekt extrem eingestellter Limiter und Kompressoren einigen Musikrichtungen, gerade im Dancebereich, erst so richtig den letzten Kick gibt, bin ich froh, dass mit der EBU-Richtlinie R128 eine sinnvolle Norm für Rundfunkbeiträge eingeführt wurde und hoffe, dass sich diese auch im Internet z.B. bei Streamingdiensten und auch bei der Musikindustrie durchsetzt. Denn von anderen Werken abheben sollte sich eines durch seine hervorragenden Klangeigenschaften und nicht durch Lautheit. Und wenn bezüglich der Lautheit wieder gleiche Bedingungen für alle gelten, wird dieser Aspekt wieder stärker in den Vordergrund gerückt. Ich achte schon jetzt besonders auf klangliche Qualität beim Mastern, kann aber auch laut, wenn es sein muss.

Angebot

Ich mastere jeden Auftrag grundsätzlich sowohl konform mit der EBU-Richtlinie R128 als auch auf Wunsch in einer lauten Version.  Für weitere Absprachen, besondere Anforderungen und eine allgemeine Angebotserstellung könnt ihr mich einfach kontaktieren.

Werdegang

Mit dem Mastering habe ich erst später angefangen als mit dem Mischen, da ich zunächst meine Mehrspuraufnahmen mit Cubase VST auch auf Minidisc aufgenommen und am Recorder einfach den Pegel ausgesteuert habe. Die Wichtigkeit eines guten Masterings wurde mir dann im Jahr 2000 so langsam klar, als ich meine ersten Demo-CDs brennen wollte und es dann doch alles recht unterschiedlich klang. Schon früh habe ich mir das Arbeiten mit Multiband-Kompressoren angeeignet, auch wenn mir einige Tontechniker gesagt haben, dies sei viel zu kompliziert und gar nicht nötig. Meine Erfahrung sagt was anderes, nötig ist zwar nichts, aber sinnvoll ist es durchaus, weil sich damit, wenn auch subtil, noch so einiges verfeinern lässt, was ein schlichter Kompressor einfach nicht kann. Ja, es ist kompliziert und es braucht Erfahrung, aber die Arbeit hat sich gelohnt.